Episode 2: Postsowjetische Erziehung. Teil 2

Shownotes

Vielen von uns wurde bewusst, wie migrantisch wir sind, erst als wir Eltern wurden. In unserer Vorstellung von der soliden Erziehung oder unserer Elternrolle unterscheiden wir uns oft von den Eltern, die hier aufgewachsen sind. Wir ringen mit der deutschen Mutterrolle und den perfekten Bildern auf Instagram. Wir zerreißen uns zwischen den Erwartungen der deutschen Gesellschaft, unseren Bedürfnissen und den Erinnerungen an unsere eigene Kindheit. Wir fragen uns, gibt es Unterschiede zwischen russlanddeutschen, jüdischen, belarussischen und anderen post-sowjetischen Erziehungen, welche Rolle spielt Familie und welche Gesellschaft?

Wie wirken unterschiedliche Erziehungstraditionen in uns nach – deutsche, sowjetische und post-sowjetische? Sind unsere Erziehungskonzepte autoritär-migrantisch oder einfach veraltet?
Welche Traumata verpassen wir täglich unseren Kindern und welche haben wir uns unseren Eltern geerbt?

Gäste:
Schriftstellerin Elina Penner schreibt in ihrem Blog und ihrem Buch „Migrantenmutti“ über die vermeintlichen Normen der Kindererziehung in der deutschen Gesellschaft und Klassenunterschieden in der Kindererziehung
Journalistin und Mama-Bloggerin Olga Kapustina zeigt in auf ihrem YouTube-Kanal „Germamka“ und ihrem Podcast „Muttermund“ wie eine belarussische Mutter durch ihre Kinder hier integriert wird und Deutschland mit anderen Augen sieht.

19. September 2025 in Wohngemeinschaft, Köln

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